Of Blood and Beauty

The Evergreen State College

Author: KP

and at once i knew, i was not magnificent


Current tunes: Holocene -Bon Iver

I’m on my flight, somewhere over the Atlantic, caught between clocks that read 22:50 and 4:50, unable to sleep and so happy that I am.

I like to use some word loosely, like most of my peers, and the word that probably gets the most abuse from me is “awesome.” Most of the time I don’t care, but every once in a great while I’ll get the chance to have my inner Inigo Montoya go “you keep using that word. I do not think it means what you think it means.” This is one of those times.

At 37,291ft (11369m) in the air, having taken my usual 2 hour nap, with my usual travel go to music flowing into my ear, thank you Bon Iver, and with nothing else to entertain I had the chance to look out my window at the sky. No longer above, parallel. Well, not technically but you get the idea. And what a sight it is to behold.

The sky has never been an inky black to me, and even now that holds true. With the plane’s rapid advance East the colors are getting infinitesimally lighter, and that is beautiful in and of itself, however the real show stealers are the stars.

At home the polluted sky gives splashes of warm color whenever the sun sets, but the stars are mostly impossible to see from light pollution unless you get very lucky. In Olympia, the sky is visible, and it always gives me a bit of joy. This summer’s meteor shower that my friends and I watched on the library roof is evidence of that. That was pleasant, maybe I said that it was “awesome,” but again, I missed used a word, took away it’s true potential. No, no- I’m talking about true, unadulted awe.

That is what these stars are giving me now. Hundred upon hundreds of speck of light, blinking through a veil of almost black-midnight blue. The likes of which I haven’t seen in YEARS, not since standing at the base of the Grand Tetons, soft grass underfoot, family around me, and a child’s easy wonderment; the Milky Way bright and winding above, stretching far as my eyes could see, past the tips of the mountains in the foreground, into the great unknown.

That humans have come this far, to fly in the sky, between the Earth and the Heavens like it is nothing-to be this much much closer to the unknown world above! It’s mind boggling to think about sometimes.

I’ll readily admit that there is probably an excitement factor coming into play here and a little of that childlike wonderment that I don’t think I’ll ever let go of. That’s okay. And even if you, dearest reader, don’t agree that this is awesome, that’s fine too. For now, I’m going to leave you, and lean back into seat 46K and enjoy the view and stew in my excitement for my upcoming adventure.

Til then,

Turnip

(Sleep deprived posts are sleep deprived posts.)

scheint nicht widerrufbar.

aber weil Hiersein viel ist
Aber weil Hiersein viel ist, und weil uns scheinbar
alles das Hiesige braucht, dieses Schwindende, das
seltsam uns angeht.

DIE NEUNTE ELEGIE

WARUM, wenn es angeht, also die Frist des Daseins
hinzubringen, als Lorbeer, ein wenig dunkler als alles
andere Grün, mit kleinen Wellen an jedem
Blattrand (wie eines Windes Lächeln) –: warum dann
Menschliches müssen – und, Schicksal vermeidend,
sich sehnen nach Schicksal?. . .

Oh, nicht, weil Glück ist,
dieser voreilige Vorteil eines nahen Verlusts.
Nicht aus Neugier, oder zur Übung des Herzens,
das auch im Lorbeer wäre . . . . .

Aber weil Hiersein viel ist, und weil uns scheinbar
alles das Hiesige braucht, dieses Schwindende, das
seltsam uns angeht. Uns, die Schwindendsten. Ein Mal
jedes, nur ein Mal. Ein Mal und nichtmehr. Und wir auch
ein Mal. Nie wieder. Aber dieses
ein Mal gewesen zu sein, wenn auch nur ein Mal:
irdisch gewesen zu sein, scheint nicht widerrufbar.

Und so drängen wir uns und wollen es leisten,
wollens enthalten in unsern einfachen Händen,
im überfüllteren Blick und im sprachlosen Herzen.
Wollen es werden. – Wem es geben? Am liebsten
alles behalten für immer . . . Ach, in den andern Bezug,
wehe, was nimmt man hinüber? Nicht das Anschaun, das hier
langsam erlernte, und kein hier Ereignetes. Keins.
Also die Schmerzen. Also vor allem das Schwersein,
also der Liebe lange Erfahrung, – also
lauter Unsägliches. Aber später,
unter den Sternen, was solls: die sind besser unsäglich.
Bringt doch der Wanderer auch vom Hange des Bergrands
nicht eine Hand voll Erde ins Tal, die Allen unsägliche, sondern
ein erworbenes Wort, reines, den gelben und blaun
Enzian. Sind wir vielleicht hier, um zu sagen: Haus,
Brücke, Brunnen, Tor, Krug, Obstbaum, Fenster, –
höchstens: Säule, Turm . . . aber zu sagen, verstehs,
oh zu sagen so, wie selber die Dinge niemals
innig meinten zu sein. Ist nicht die heimliche List
dieser verschwiegenen Erde, wenn sie die Liebenden drängt,
daß sich in ihrem Gefühl jedes und jedes entzückt?
Schwelle: was ists für zwei
Liebende, daß sie die eigne ältere Schwelle der Tür
ein wenig verbrauchen, auch sie, nach den vielen vorher
und vor den Künftigen . . . ., leicht.

Hier ist des Säglichen Zeit, hier seine Heimat.
Sprich und bekenn. Mehr als je
fallen die Dinge dahin, die erlebbaren, denn,
was sie verdrängend ersetzt, ist ein Tun ohne Bild.
Tun unter Krusten, die willig zerspringen, sobald
innen das Handeln entwächst und sich anders begrenzt.
Zwischen den Hämmern besteht
unser Herz, wie die Zunge
zwischen den Zähnen, die doch,
dennoch, die preisende bleibt.

Preise dem Engel die Welt, nicht die unsägliche, ihm
kannst du nicht großtun mit herrlich Erfühltem; im Weltall,
wo er fühlender fühlt, bist du ein Neuling. Drum zeig
ihm das Einfache, das von Geschlecht zu Geschlechtern gestaltet,
als ein Unsriges lebt, neben der Hand und im Blick.
Sag ihm die Dinge. Er wird staunender stehn; wie du standest
bei dem Seiler in Rom, oder beim Töpfer am Nil.
Zeig ihm, wie glücklich ein Ding sein kann, wie schuldlos und unser,
wie selbst das klagende Leid rein zur Gestalt sich entschließt,
dient als ein Ding, oder stirbt in ein Ding –, und jenseits
selig der Geige entgeht. – Und diese, von Hingang
lebenden Dinge verstehn, daß du sie rühmst; vergänglich,
traun sie ein Rettendes uns, den Vergänglichsten, zu.
Wollen, wir sollen sie ganz im unsichtbarn Herzen verwandeln
in – o unendlich – in uns! Wer wir am Ende auch seien.

Erde, ist es nicht dies, was du willst: unsichtbar
in uns erstehn? – Ist es dein Traum nicht,
einmal unsichtbar zu sein? – Erde! unsichtbar!
Was, wenn Verwandlung nicht, ist dein drängender Auftrag?
Erde, du liebe, ich will. Oh glaub, es bedürfte
nicht deiner Frühlinge mehr, mich dir zu gewinnen –, einer,
ach, ein einziger ist schon dem Blute zu viel.
Namenlos bin ich zu dir entschlossen, von weit her.
Immer warst du im Recht, und dein heiliger Einfall
ist der vertrauliche Tod.

Siehe, ich lebe. Woraus? Weder Kindheit noch Zukunft
werden weniger . . . . . Überzähliges Dasein
entspringt mir im Herzen.

why umlauts are important

official-german-translationen:

wortschatzerweiterer:

languageoclock:

Strauße = ostriches
Sträuße = bunches of flowers

schwül = humid
schwul = gay

Ohr = ear
Öhr = eye of a tool/needle

Schussel = a scatty person
Schüssel = bowl

losen = to cast/draw lots
lösen = to solve

Losung = slogan
Lösung = solution

Schranke = gate/barrier
Schränke = cupboards

I can’t think of more but I think you get the point.

Düssel: river in North Rhine Westphalia
Dussel: idiot

Höhle: cave
Hohle: empty thing

Schlösser: castles
Schlosser: locksmith

(The things I find on Tumblr. They’ll probably be shared here.)

A Pre-trip Prayer

Let us pray,

Dear Gott in Berlin
please let me make it through this quarter,
Let the coffers overflow
and the fun times never cease,
May the trains be ever on time
and the delays be few,
In your favor we hope we stay.